Willkommen auf Terra – Teil 5

Das Erwachen der Nihilisten

Aus seinem Exil heraus beobachtete mein verstümmelter Bruder die Entwicklung auf der Welt. Ich gebe ihm heute Recht das ich egoistisch war und nur einen Völkerbund zu denen erwählte die ich wirklich beschützen wollte.
Doch werde ich ihm niemals verzeihen das der einzige Weg den er sah unseren Konflikt zu lösen der sein sollte das er unsere Schöpfung aufeinanderhetzte damit sie sich gegenseitig ausrotten sollten.
Seine Werkzeuge fand er schnell.
Die Dunkelelfen waren die ersten die seinem Ruf folgten, sie gierten nach jeglicher Form des Blutes und hatten die Niederlage gegen Ihre Brüder und Schwestern vom Bund nicht vergessen. Sie sollten seine Soldaten sein, die ohne Erbarmen über das Land fielen und nur Tod und Verwüstung hinterließen.
Die Halblinge ließen sich durch Beute und das Versprechen auf ein Bankett bestehend aus einer Schlachtplatte locken. Sie gierten nach Fleisch und dessen Geruch wenn es über offenem Feuer gebraten wurde… und am besten noch nach Hilfe schrie.
Den Goblins hingegen versprach Nihil die Schätze der Zwerge und der Menschen. Er versprach ihnen die Hoheit über Ihre Gebiete und Macht. Nichts ahnend dass er, mein Bruder, sie wissentlich belog gingen sie den Handel mit ihm ein.
Doch hatte Nihil eines nicht bedacht.
Mein Erscheinen und meine Lehre von der Magie und dem Fokus hatte den Bund mit Waffen ausgestattet denen seine wilden Heerscharen nichts entgegenzusetzen hatten. Die ersten Kämpfe gewannen die Truppen des Bundes stets für sich und ihr Wille und Ihre Gemeinsamkeiten waren ein Hindernis das er nicht überwinden konnte.
Er musste selbst eingreifen, aber sein zerschmetterter Körper war nicht in der Lage sich der Welt zu offenbaren.
Nur die Kraft unseres Vaters war in der Lage ihn zu heilen und da ich ihm diese Kraft verweigerte sah er nur einen Weg: Er musste sie unseren Kindern nehmen.
So war er gezwungen etwas anderes zu sähen um an die begehrte Kraft zu gelangen: Zwietracht.
Die Erzmagier Eurasias waren leichtes Ziel für seine Einflüsterungen. Stets vom Triumvirat zum „höheren“ Wohl von der vollen Ausschöpfung der Magie zurückgehalten ließen sie sich von seinen Versprechungen locken. Nihil lehrte sie nicht nur den Seelenfluss zu manipulieren um Magie wirken zu können, nein, er lehrte sie direkt von den Seelen die in Ihn aufstiegen Macht zu gewinnen.
Begierig sogen sie das Wissen auf, begannen andere zu foltern und zu töten nur um die Kraft der neuen, arkanen Schule auszukosten.
Als das Triumvirat das Treiben der obersten Magier bemerkte war es fast zu spät.
Sie selbst hatten Ihre Titel abgelegt und bezeichneten sich nun als „Nihilisten“, schwarze Priester, Nekromanten die als Herren über den Untot Verderbnis über die Welt bringen wollten um Ihrem Gott, meinem Bruder, seine Rückkehr zu ermöglichen. Das sie selbst eigene Ziele hatten, dessen war sich mein Bruder bewusst, aber auch dort hörte sein Zorn nicht auf.
Von jedem Untoten den die Nihilisten erweckten, floß ein winiziger Teil zu den Wunden meines Bruders.
Aber das reichte ihm nicht. Er lockte einen Teil der Drachen zu seinem Versteck, nichtsahnend das sie direkt in seine Falle liefen streckte er sie nieder und manipulierte die Magie in Ihnen. Er verdarb sie und stellte sich so ein Heer verdrehten und geschändeten Wächtern der Welt zusammen, so grauenvoll dass es selbst mir einen Schauer bei dem Gedanken an sie über den Rücken treibt.
Die gefallenen Drachen, die Dämonen, waren seine mächtigsten Schöpfungen die er direkt aussandte um seine Armeen im Kampf gegen meine Ordnung zu unterstützen.
Die Nihilisten flohen aus Eurasia und trafen auf die Verbände der Dunkelelfen, Halblinge und Goblins. Sie vereinten sich unter Ihrem Banner und Ihrer Führung und mit der Verderbnis Nihils waren sie in der reinen Brutalität dem Bund mehr als nur ebenbürtig.