Willkommen auf Terra – Teil 1

Hallo zusammen,

ab heute wird schrittweise die Entstehungsgeschichte der Welt „Terra“ veröffentlicht. Hierbei handelt es sich ausdrücklich um ein WIP – also ein „Work in Progress“.
Im Laufe der eigentlichen Entwicklung des Spieles können Passagen hinzukommen, wegfallen oder andere Dinge damit passieren.
Die Geschichte selbst ist geschrieben aus der Sicht von…
Ach, lasst Euch Überraschen.

Viel Spaß

Waldorf

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Die Schöpfung der Leere und die Schöpfung Terras

Ich erinnere mich an den Anbeginn der Zeit.
Seine Einsamkeit zerriss ihn und er sehnte sich nach Harmonie und Ordnung.
Die Ewigkeit um ihn herum hatte ihn müde und wütend gemacht und so goll sein Schrei durch das nichts und das Universum entstand.
Dort wo seine Wut sich konzentrierte formten sich Sonnen, die Spucke seines Wutschreis verfestigte sich und Welten und Planeten entstanden.
Aber dort wo sich seine Liebe manifestierte, dort entstanden wir, seine Kinder.
Eine zeitlang erfreute er sich an uns doch schon bald wurde ihm klar dass auch wir wieder vergehen würden, wenn wir sein Werk nicht wiederholen würden.
So sandte er uns aus, meine Brüder, meine Schwestern und mich, hinaus zu den leblosen Welten des Universums um diese nach seinem Willen zu formen.
Wir schufen Terra, mein Bruder und ich.
Es war ein Klumpen Stein in der göttlichen Ordnung, der schwarzen Leere des Universums.
Gelegen in einem kleinen System am Rande des allsehenden Auges unseres Vaters.
Die anderen hatten ihn nicht beansprucht und so nahmen mein Bruder und ich diesen Felsen als unser Zuhause.
Wir füllten die vertrockneten Gräben mit Wasser, formten Gebirge, gaben Kontinenten Ordnung und verwuschen diese Ordnung mit Sturm und Gezeiten.
Wilde, natürliche Schönheit sollte entstehen doch es fehlte etwas um unser Werk zu komplettieren.
Leben.
Mein Atem füllte das Land mit Wiesen und Wäldern, die Stellen die mein Blick berührte lies Vögel in die Lüfte steigen, Wild und Raubtier über die Wiesen und Steppen jagen und Fisch und Wal die Meere bewohnen.
Mein Bruder indes formte gewaltige Kreaturen aus Stein und Metall, legte brennende Lava als Ihre Seele zugrunde und schenkte ihnen das Wissen um die Ordnung, unsere Ordnung.
Mein Kuss erweckte sie als Wächter Terras und dies sollte die Geburtsstunde der Drachen sein, die fortan über den Himmel Terras wachen sollte um das zu beschützen was Nihil und ich schufen.
Mein Bruder legte sich nieder nach getaner Arbeit und wollte ruhen, aber ich war nicht müde und dachte lange nach.
Etwas schmerzte mich.
Unser Vater hatte sich gewünscht das wir unsere Liebe auf die Welten aussandten etwas schufen das seinem Ebenbild entsprach.
Heimlich stieg ich auf die Welt hinab, wanderte mit nackten Füßen über die Wiesent, sog die Luft ein und fühlte das es niemanden gab der dieses Gefühl zu teilen vermochte.
Überwältigt von der Einsamkeit, sank ich weinend zusammen, fühlte zum ersten Mal die Leere die unseren Vater umgeben hatte.
Ich wusste nicht was ich tat als ich Erde aufschichtete und sie zu einem Ebenbild meines Bruders und mir formte, ohne darüber nachzudenken riss ich mir zwei Rippen aus dem Leib und gab jeweils eine von Ihnen in die beiden Bildnisse.
Vaters Kraft die in mir und in diesen Rippen enthalten war spendete den Bildnissen Leben. Erschrocken über meine egoistische Tat wich ich zurück als sie sich erhoben, meine Sprache sprachen und fragten wer sie seien.
Ich konnte ihnen keine Antwort geben stieg erschrocken zurück in die Sphären Terras und schämte mich.

– to be continued –