Wilkommen auf Terra – Teil 4

– Fortsetzung –

Der eurasische Bund

Die Drachen hatten es lange aufgegeben direkten Einfluss auf die sterblichen Völker zu nehmen. Sie sandten Agenten aus die sie aus den Reihen derer wählten die mir folge leisteten.
Fasziniert beobachtete ich wie diese einzelnen, mal Dryaden, mal Zwerge, mal Menschen oder die anderen Völker, zu jenen sprachen und sie auf den richtigen Weg brachten.
Ich verstand nicht warum die Wächter es getan hatten, bis sich die Menschen, die Elfen und die Zwerge zu einem Bündnis auf der westlichen Seite des großen Kontinents zusammentaten, um ein Reich des Wohlstandes und des Friedens zu errichten.
Der geeinten Macht der drei Völker hatten die einzelnen Gegner nichts entgegen zu setzen und sie wurden weit in den Osten abgetrieben, wo sie auf Orcs, Dryaden und die vielen anderen trafen deren Aufzählung diese Erzählung sprengen würde.
Unter dem Einfluss der Träger der drei heiligen Relikte, Mjöllnir, dem Hammer des Allkönigs der Zwerge, Excalibur, der heiligen Klinge der Menschen und Artemis, dem ersten Bogen der Elfen, wuchsen die drei Reiche zu einem Staat zusammen.
Die Träger der Relikte bildeten das Triumvirat, die drei Zacken einer Krone die gemeinsam über das große Reich herrschen sollten.
Eurasia.
Das Land erblühte und selbst der finstere Einfluss Nihils schien nahezu ausgerottet, so dass Wissen, Kunst und Kultur aufblühten, der Handel florierte und die drei Völker friedlich und im Einklang beisammen lebten.
Akademien wurden gegründet um das Wissen der alten Zeit weiterzugeben, Tempel wurden errichtet die mein Wort verbreiteten.
Eurasia wurde zur mächtigsten Nation auf Terra, deren Einwohner ihr Reich vor allen Neidern Nihils zu verteidigen wussten.
Doch wieder war es mein Egoismus, die blinde Liebe die mich stolz werden ließ.
Ich stieg hinab, offenbarte mich und machte den drei Völkern in meiner Willkür ein Geschenk das ihren Untergang bedeuten sollte.
Ich lehrte sie die Regeln des Seelenflusses, schenkte ihnen die Magie, schenkte ihnen das Wissen auf seine uneingeschränkte Kraft zuzugreifen um sie dafür zu benutzen Eurasia gegen alle Neider zu verteidigen.
Wenigen von ihnen (vor allen den Elfen) war die Macht des Flusses bereits bewusst und nun konnten diese Magier weiter hineingreifen, und Kräfte entfesseln die jenseits ihrer beschränkten sterblichen Welt lagen.
Jenen die der Magie nicht zugewandt waren, vor allen den tapferen Predigern die so sehr an mich glaubten, gab ich meine Liebe als Waffe, den Fokus, ihren eigenen Willen in Wunder und Heldentaten umzusetzen.
Das Reich erblühte und schon bald erstreckte es sich von den Küsten des großen Meeres bis zu den Grenzen der orcischen Steppen im Osten.
Es sollte Friede herrschen für 10.000 Jahre, doch hatte ich unterschätzt das Nihils Zorn ebenso groß war wie seine Geduld.

– to be continued –