Von der Inspiration zur Idee ein Spiel zu entwickeln

Jeder von uns ist mit Sicherheit schon einmal in einem Freizeitpark gewesen. In diesen kommerziellen Vergnügungsmeilen gibt es oft „Themenrestaurantes“.

Jene Etablissements die, neben überteuertem Essen, immer ein „Thema“ haben das sie repräsentieren.

Sei es Science Fiction (meist gut an futuristischen Tischen, Outfits der Kellner und anderen Absonderlichkeiten zu erkennen), Fantasy (siehe vorherige Klammer, nur mit mehr „mittelalterlichem Gebären“ und weniger technischem Schnickschnack), oder anderen Themen die nicht unbedingt etwas mit der nackten, gegenwärtigen Realität zu tun haben.

Nehmen wir für den Moment etwas an.

Ihr geht die Straße entlang, Ihr befindet Euch in einem Dorf das eine Mischung aus unserer aktuellen Realität ( also geteerte Straßen, Autos, und Straßenbeleuchtung) sowie einer anderen, mystischen Welt ist.

Ihr kehrt in eine Kneipe ein, die von einem älteren Zwergen ( also von einem kleinen, rundlichen, mit Rauschebart versehenen Fantasywesen, ich rede nicht von den Typen mit den Zipfelmützen und dem „Hey-ho-Hey-ho“) bewirtschaftet wird.

Die Kneipe stinkt nach einer Mischung aus Pfeifentabak, Schweiß und abgestandenem Bier, die Tische sehen aus als wären sie über 100 Jahre alt und mit der Hand aus groben Holzplanken gezimmert.

Die gesamte Lokalität erinnert eher an eine Höhle in die Holz an die Wände gezimmert wurde, die rauchschwangere Atmosphäre an der Theke riecht nach dem offenen Feuer in einer Ecke, aber auch nach dem bereits erwähnten Pfeifen und Zigarettentabak.

Auf den ersten Blick spenden neben dem großen offenen Feuer noch einige an den Wänden angebrachte Kerzen Licht, aber in Wirklichkeit ist der mit warmen LED’s bestrahlte Glasschrank hinter der Theke schuld an dem in leichtem rot gehaltenen Zwielicht.

Die Theke selbst ist aus massiven Holz gebaut und dahinter hervor ragen moderne Zapfhähne auf denen die Worte „Zwergle“, „Dunkelbräu“ und „Krombacher“ geschrieben stehen.

In einer Ecke steht eine Maschine auf der das Wort „Jägermeister“ geschrieben steht, elektronisch vor sich hinbrummt und drei aufgestülpte Flaschen Einsatzbereitschaft sugerieren.

In einer anderen Ecke der Kneipe starren sich zwei an Tonkrüge klammernde Zwerge schweigend an (sie scheinen dort schon etwas länger zu sitzen und auch nicht allzu bald fertig zu werden) während schräg links von Ihnen ein LCD Fernseher das aktuelle Fußball Spiel der Borussia Neu Dortmund gegen den 1 FC Bavaria überträgt.

Lange Rede kurzer Sinn.

Das Spiel das ich schaffen möchte ist eine Mischung aus moderner Welt und einer klassischen Fantasywelt. Es treffen die Technologien des 21. Jahrhunderts auf Magie und Moral einer Welt in der eigentlich immer mit Schwertern gekämpft wurde und bei Argumenten zwischen Gelehrten recht flott die Feuerbälle flogen.

In den folgenden Tagen werden weitere Einträge zu diesem Thema freigeschaltet, morgen beginnt die mehrteilige Reihe „Willkommen auf Terra“.

Gruß

Waldorf