SPD: Sozialdemokratische Paradoxie Donnerstags

Laptop-Marxisten ?

http://www.tagesspiegel.de/

Was eigentlich noch? Erst keine Frauen, dann kein Programm, dann Linkspartei mit Internet, dann zu weit rechts, dann falsche Vergleiche, dann noch ein bisschen Dummgeschwätze von Herrn Deppendorf (Nomen est omen?), dass wir alles im Internet entscheiden. Und heute nun der Punkt auf dem I, die Katharsis, Herr Bartels von der SPD schreibt im Tagesspiegel:

„In der Piratenwelt soll Technik die Entwicklung des sozialen und politischen Zusammenlebens der Menschen bestimmen.“

Sprachs und veröffentlichte es im Internet. Und nicht, wie man es erwarten sollte auf einem Flugblatt, den Begriff Flyer erwähne ich lieber gar nicht erst, vielleicht wird er ja nicht verstanden. Und keine 3 Absätze weiter unten finde ich :

„Erstens, die demokratische Ordnung der Freiheit setzt auf Mehrheitsentscheidung und Legitimation durch Verfahren (Luhmann). Das Gemeinwohl ist keine objektive wissenschaftliche Größe, sondern eine regulative Idee (Habermas). „

Uhhhhh, ich sehe Luhmann und Habermas in einem Absatz. Ich verspreche, des Nachts, wenn die CDU und die SPD das Internet ausgeschaltet haben und sie glauben das es nun kaputt sei, werden sich die Herren Luhmann und Habermas auf diesen verpixelten Monochrommonitoren des #CNetzes (mal wieder) einen Kampf darüber liefern wer im Recht ist. Hauptsache mal zwei Zitate reingeworfen. Danke liebe Etablierte. So muss Bildung. Und weil es so schön ist, zitiere ich auch ein bisschen rum. Ich kann das auch.

Wir kennen die Offliner nur zu gut. Alles, was die nicht verstehen, ist böse und alles mit Technik geht schief.
(Alexander Fuchs)

‚Don’t feed the trolls‘ ist keine Option mehr.
(Stephan Urbach)

Macht euch keine Sorgen liebe SPDler und CDUler wenn ihr die beiden Namen nun nicht kennt, ist nicht schlimm. Was ich eigentlich sagen wollte: Wir sind gekommen um zu bleiben.

Bis demnächst in Kiel und Düsseldorf.