Jurist trifft Menschenrechte kritisch, Waffe: katholisch

Pax Vobiscum.

Sie sind wieder da. Meine Freunde von der Kinderficker-Sekte. Dank eines Tweets bin ich über die Seite http://gayoesterreich.at/ gestolpert. Und dort finde ich einen Artikel mit der Überschrift: „‚Stöhnen beim Verprügeln mit dem Penis könne auch von der Anstrengung kommen‘, meint das Bistum Regensburg“.

Klingt wie eine Mischung aus Extra3 und Titanic. Also Satire. Falsch. Das ist scheinbar bitterer Ernst. Aber das ist ja mitunter so einiges was man von der katholischen Kirche zu schlucken bekommt. Also neben umgewandelten Fleischstückchen und Blut vom Heiland.

Der Mann kam 1956 in die Grundschule der Regensburger Domspatzen in Etterzhausen. Dort habe ihn der damalige Präfekt nachts aus dem Schlafsaal geholt. Der Präfekt habe dann den Kopf des Knabens zwischen seine Schenkel geklemmt und diesen mit seinem angeblich erigiertes Glied geschlagen. Dabei, so der Mann, habe der Präfekt auch gestöhnt.

Der Mann habe jedoch vom Bistum Regensburg nur ein ablehnendes Schreiben erhalten: „Es tut uns sehr leid, aber wir können Ihre Aussage zur Frage eines sexuellen Missbrauchs nicht nachvollziehen. Eine Leistung in Anerkennung von erlittenem Leid erscheint vor diesem Hintergrund als nicht gerechtfertigt.“ Bei einem persönlichen Treffen des Opfers mit dem Anwalt des Bistums soll dieser erklärt haben, dass es sich bei dem geschilderten Handlungen ‚zwar um die sexuelle Erregung des Täters, nicht jedoch um einen sexuellen Missbrauch im Sinne des Gesetzes‘ handle.

Das soll der Anwalt danach auch dem Bayrischen Rundfunk in einem ‚informativen Gespräch‘ bestätigt haben: ‚Objektiv liege kein sexueller Missbrauch vor. Er verstehe zwar, dass sich das Opfer missbraucht fühle, aber das reiche hier nicht aus.‘ Täter könne nämlich ’nicht nur aus sexueller Erregung stöhnen, sondern auch weil Verprügeln anstrengend sei‘.

Das war kein notgeiler, zölibatärer Kinderficker, sondern nur ein sportlich nicht optimal ausgebildetet Kinderverprügler. Dann ist ja gut. Gibt es im Odenwald einen Vertrimm-Dich-Pfad? Ich würde dann doch gerne noch mal das beste Stück des Herrn Präfekten anschauen. Nicht das der kleine Junge noch durch falsches hinhalten der Zahnspange auch noch Verletzungen zugefügt hat. Man könnte ja wegen eventueller Narben auf Verstümmelung klagen. Überhaupt gehören Schläge ja dazu, die haben noch keinem geschadet. Früher ging das ja auch.

Man könnte meinen Nageln gehört bei den Katholiken zum guten Ton. Aber nicht Karfreitags, aber da nehmen sie ja nur Fisch in den Mund. Da darf man auch nicht tanzen. Hauptsache Gottesfürchtig leben. Und irgendwann fragt man mich wieder was ich gegen die katholische Kirche habe. Und so langsam glaube ich: Nichts wirksames.

Glaubt an euren Gott, es ist mir egal. Das soll jeder tun wie gewünscht. Aber lasst die Kinder in Ruhe und die Menschen leben wie sie wollen. Denn für das was viele Menschen glauben, brauchen sie eins nicht: Eine Kirche mit Leuten die kleinen Kindern das Wort Gottes näherbringen in dem sie ihnen ihren, ansonsten relativ nutzlosen, Schwanz ins Gesicht halten.

Amen.