Grüne Verdünnung

Ein Dilemma, zu kurz für einen Blogpost (eigentlich) und zu lang für einen Tweet. Egal. Es muss raus.

Wie vielleicht bekannt ist, von den Ruhrbaronen oder anderen Seiten, ist die Gesundheitsministerin Barabara Steffens (oder wie ich sie gerne nenne, Eso-Babsi) der Homöopathie zugewandt.
Wenn jemand den Quatsch glaubt, kann die Person hier aufhören zu lesen, es wird nicht lustig für Esoteriker. Für alle anderen, weiter im Text. Auf der Seite der WAZ findet sich heute ein Artikel mit dem schönen Titel „Medikamenten-Reste belasten das Trinkwasser der Ruhr“. Es wird erklärt welche und wie viele Medikamentenrückstände in der Ruhr so schwimmen. Darin äußert sich Umweltminister Remmel von den Grünen:

Das Problem werde größer, da die Gesellschaft immer älter werde und der medizinische Fortschritt voranschreite.

Und weiterhin im Text:

Auch der Sprecher des Umweltbundesamtes (UBA), Stephan Gabriel Haufe, erklärt: „Pro Liter Wasser handelt sich um Bruchteile von Mikrogramm.“ Das entspreche der Konzentration eines Zuckerwürfels in einem 50-Meter-Schwimmbecken.

Menschen, die mich kennen, wissen was nun kommt. Ein Schwimmbecken mit 50m Länge, 25m Breit und einer Tiefe von 3m hat insgesamt 3 750 000 Liter Wasser. Bei einer Wassertemperatur von 20 Grad (die meisten Grünen sind Warmduscher)  wiegt ein Liter Wasser 998,2 Gramm. Also Haben wir hier 374 325 kg Wasser Ein Zuckerwürfel wiegt ca 3 Gramm, macht 0,003kg. Das ist ein Verhältnis von 0,003 : 374325, umgerechnet 1 : 124 775 000. In Homöopathischen Verhältnissen entspricht das ungefähr D8. („Seriöse“ Quelle hier)

Zu den Folgen sagt der Artikel:

Die Verweiblichung von Fischen führen Experten auf Hormonreste der Pille zurück, Nierenschäden bei Karpfen und Forellen auf das schmerzstillende Mittel Diclofenac, das auch in Sportsalben steckt. Und Flussbarsche werden offenbar mutiger, wenn sie Rückstände des Medikamentes Diazepam fressen, das gegen Schlafstörungen helfen soll.

Wenn die Grünen jetzt auf Zack sind, erklären sie zügig, dass man Milliarden einsparen kann. Verhütungsmittel, Analgetika und Benzodiazepine werden jetzt nicht mehr länger von Ärzten verschrieben. Wir bauen einfach Brunnen an die Ruhr und verschenken das Wasser daraus an die Bedürftigen. Dann können wir das Geld, welches wir im Gesundheitshaushalt sparen, anderweitig investieren. Zum Beispiel in Bildung. Im Bereich Medizin und Pharmakologie.