Fußball zum Weltfrauentag

Es ist Weltfrauentag! Eine wichtige Tag für die Frauen. Da komme natürlich auch ich nicht vorbei und möchte das hier dokumentieren. Neugierig wie ich bin habe ich dazu die Suchmaschinin Google angeworfen und bin, wie sollte es anders sein, auf die Seiten der Emma gelandet. Mittlerweile ist meine Blutdruckin wieder auf eine Normalwertin zurückgegangen und ich bin bei der „Schlangenbrut“ gelandet.
(schaut ihr dort: http://www.schlangenbrut.de).

„Zeitschrift für feministisch und religiös interessierte Frauen“. So steht sie da, die Brut. Bisher dachte ich ja immer, dass die Vorteil von Feministinnen darin liegt, dass sie auch mal nach oben wollen und ich derweil unten gepflegtes Chill-Out mit ZuschauerInnenperspektive habe. Weit gefehlt. Liebe männliche Leserinnen, damit ist es ein für alle mal vorbei, denn auf eben dieser Seite habe ich eine Ausgabe entdeckt: „Frauen & Fußball“. Und aus der Vorstellung der Seite ein einziger Satz:

Im Praxisteil gibt es konkrete Anregungen, wie sich in Schule und Gemeindearbeit biblische Themen mit dem Fußball verknüpfen lassen.

Vor meiner innerer Äugin sehe ich nun zwei Nonnen, zwei Pastorinnen (protstantisch) und eine transsexuellen Meßdiener(in?) in rosa Ornat predigen. Jedes Training beginnt mit der traditionellen „Mutter Unser“. Auf die rechten Seite von die Text ist schon die Aufstellung zu sehen, die sogenannte klassische Alice-Attack-Order. Torhüterin, zwei Außenverteidigerinnen und in der zentralen Defensive die klassische Viererkette: Mutter, Tochter, heilige Geist und die Frauenbeauftragte. Hier nun die entsprechenden Anweisungen, direkt aus die Bibel entnommen für feministische und theologische Ausübung von die Volkssport Nummer eins.

1. Torhüterin: Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Weib Sara? Er antwortete: Drinnen in der Hütte. (1. Mose 18.9)

2. Außenverteidigerinnen: Und mich sollte der großen Stadt Ninive nicht jammern, in welcher mehr denn hundertzwanzigtausend Menschen sind, die ihre rechte Hand nicht von ihrer linken unterscheiden können. (Jesaja 54.3)
(Hier ist eindeutig erklärt, dass aufgrund bekannter Probleme „Links! LINKS!!! Das ANDERE LINKS!“ die Positionen der Rechts- und Linksverteidigerin austauschbar sind.)

3. Viererkette: Und danach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgend einen Baum. (Offenbarung 7.1)

4. Defensives Mittelfeld: Siehe, er soll mich töten; ich habe keine Hoffnung; nur will ich meine Wege ihm ins Angesicht verteidigen. (Hiob 13.15)

5. Offensives Mittelfeld: Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer ein Weib zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellten sie in die Mitte (Johannes 8.3)
(Für interessierte Zuschauer, die Spielmacherin ist wahrscheinlich geschieden, wenigstens aber Single oder Prostituierte)

6. Stürmerin: Vom Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, vom Mittag drei Tore, vom Abend drei Tore. (Offenbarung 21.13)

Tja, so ist das mit der Emanzipation. Solange es DER Feminismus heißt, kommt ihr an der Stelle nicht weiter. Viele Liebe Grüße.

Die Schreibrephorm

Amen.